Novocure baut eine globale Lieferkette auf – mit dem Ziel, Patienten bestmöglich zu unterstützen.

Es war an einem Sommertag im Jahr 2012, als Jens Hult sich mit Mike Ambrogi, dem damaligen Chief Operations Officer von Novocure, zum Frühstück traf. Jens hatte sich auf eine offene Stelle am Schweizer Standort Root beworben und konnte während des Gesprächs mit Mike sofort dessen Energie und Leidenschaft für Novocure spüren. „Mike sagte zu mir ‚Ich möchte, dass Sie die Lieferkette für ein erfolgreiches globales Onkologieunternehmen aufbauen‘“, erinnert sich Jens. „Ich war begeistert. Für mich war das der ideale Job.”

Bis Ende 2012 wurden etwa 75 Patienten mit TTFields behandelt. Diese überschaubare Anzahl an Patienten konnte noch über die Außendienstmitarbeiter mit Optune® versorgt werden. Im Jahr 2013 wuchs die Zahl der Patienten dann auf 180 an. Aufgrund des sich positiv abzeichnenden Studienverlaufs der EF-14 Studie stellte sich Novocure bereits auf weiteres Wachstum ein.

Benötigt wurde eine globale Lieferkette und ein Zentrallager, damit Patienten auf der ganzen Welt die Therapie rechtzeitig und konform erhalten. „Wir wollten sicherstellen, dass wir keinen einzigen Patienten haben, der seine Behandlung abbrechen muss, weil er das Produkt nicht rechtzeitig bekommt“, sagt Jens, heute Vice President Global Supply Chain.

Optune Komponenten in einem Lager von Novocure

 „Alles läuft jetzt durch das Lager hier in der Schweiz“, erläutert Jens. „Alle Geräte, die zu den Patienten gelangen, egal ob in Deutschland oder woanders auf der Welt, werden hier in unserem Globalen Operationszentrum verwaltet.“

Jens begann seine Arbeit für Novocure im Mai 2013. Er erstellte einen Strategieplan für die Lieferkette und baute im Schweizer Ort Root ein Lager samt Büro auf. Später kamen Unterstützungssysteme für die Produktplanung, Beschaffung, Herstellung, Lagerung, den Vertrieb und den Service hinzu. Die globale Lieferkette wird heute mit Partnern aus Europa, Israel, den USA, Mexiko und China aufrechterhalten.

Costin Lazaroiu, Associate Director U.S. Operations, spricht mit CEO Asaf Danziger im Schweizer Zentrallager in Root

Novocure ist sich bewusst, dass alle Optune Komponenten die Patienten schnell und zuverlässig erreichen müssen, etwa die Arrays (INE Transducer Arrays), die von den Patienten regelmäßig ausgewechselt werden. „Deshalb haben wir zusätzlich einen Betrieb in den Niederlanden eingerichtet“, sagt Jens‘ Kollege Costin Lazaroiu, der dieses Projekt im Jahr 2018 zum Erfolg geführt hat und diese Erfahrung mittlerweile als Associate Director U.S. Operations nutzen kann. „Mit einem Vertriebszentrum innerhalb der Europäischen Union können wir Verzögerungen an der Grenze durch den Zoll vermeiden. Jetzt können unsere Patienten in Deutschland Optune zuverlässig in weniger als 24 Stunden erhalten“, sagt Costin. „Bei unserer Arbeit haben wir immer die Patienten im Blick.“

„Aufgrund des neuen Vertriebszentrums können Patienten in Deutschland Optune zuverlässig in weniger als 24 Stunden erhalten. Bei unserer Arbeit haben wir immer die Patienten im Blick.“

Costin Lazaroiu,
Associate Director, U.S. Operations

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